21. Baloise Kunst-Preis an der Art Basel 2019 vergeben

11. Juni 2019
Der mit CHF 30'000.- dotierte Preis wird seit über 20 Jahren im Sektor Statements von einer mit internationalen Fachleuten besetzten Jury vergeben. Die Jury hat sich für Giulia Cenci und Xinyi Cheng entschieden. Zusätzlich erwirbt die Baloise Arbeiten der beiden und schenkt diese Kunstwerke zwei bedeutenden europäischen Museen, der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin und dem MUDAM, Luxemburg.

Der Jury gehören dieses Jahr an: Marie-Noëlle Farcy, Kuratorin/Leiterin der Sammlung, MUDAM, Luxemburg; Dr. Gabriele Knapstein, Leiterin Hamburger Bahnhof  -  Museum für Gegenwart, Nationalgalerie Berlin;  Harald Falckenberg, Sammlung Falckenberg, Hamburg; Lionel Bovier, Direktor Musée d'art moderne et contemporain (MAMCO), Genf und Martin Schwander, Künstlerischer Berater der Baloise, Vorsitzender der Jury.

Giulia Cenci

Giulia Cenci's beeindruckende Installation umfasst eine Reihe unheimlicher Skulpturen. Diese Fragmente bilden eine ehrgeizige und komplexe Komposition; hier wird der Raum in eine Bühne verwandelt, auf der sich die Besucher vorsichtig bewegen müssen. Hybridisierung, Aggregation, Verzerrung zeugen von einem aufwändigen, kreativen Prozess materieller Transformation. Aufgefundene Elemente – mechanische und organische – werden zu einem raffinierten Mix von Materialien von Metall bis Gummi, von Schaumstoff und Harz bis Keramik. Die Arbeit gibt sich als umfassendes Environment,das die Besucher durchstreifen können wie durch ein begehbares Skelett, dessen Knochen im Raum zertreut sind.

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Giulia Cenci, *1988, lebt in Amsterdam, Niederlande, Statements Stand N15, SpazioA, Pistoia, Italien.

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Winning Art Work

Xinyi Cheng

Xinyi Cheng tackles the genre of portraiture and imbues it with psychology, social relations, and personal fascination. As a female painter mainly choosing male models, she subverts the archetypal relation that has prevailed in this genre for centuries. The portraits are painted in undefined settings and range from classic compositions to extreme close-ups. The pictorial treatment varies from flat to detailed, from thin to thick, and from realistic to symbolic. Depicted in unrealistic but expressive colors, always mastered as an attractive combination and palette, the subjects of Xinyi Cheng's works are as much represented as they are fantasized.

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Xinyi Cheng ,*1989, lives in Paris, France, Statements booth N3, Balice Hertling, Paris, France

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Winning Art Work