Paolo Baggi, 1994
Paolo Baggi (*1994) ist ein unabhängiger Kurator mit Sitz zwischen Fribourg und Paris. Er hat einen Masterabschluss in Kunstgeschichte und Philosophie von der Universität Fribourg.
Im März 2026 organisierte Paolo Baggi die erste institutionelle Ausstellung von Séverine Heizmann im Kim? Contemporary Art Centre in Riga. Zuvor organisierte er unter anderem Ausstellungen im Kunsthaus Biel Centre d’art Bienne und bei Braunsfelder in Köln (beide 2024) sowie bei Plymouth Rock in Zürich (2023). Darüber hinaus war er an bedeutenden Ausstellungsprojekten beteiligt, darunter Surréalisme. Le Grand Jeu, eine Ausstellung zur Rolle des Spiels im Erbe des Surrealismus im Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne (2024), sowie Jacqueline de Jong. The Ultimate Kiss im WIELS Contemporary Art Centre in Brüssel (2021), der ersten umfassenden Ausstellung der spät verstorbenen niederländischen Künstlerin.
Neben seiner kuratorischen Tätigkeit ist er als Jurymitglied für Bachelorarbeiten im Studiengang Fine Arts an der École cantonale d’art de Lausanne (ECAL) tätig. Zuvor lehrte er an der Universität Fribourg und war 2025 Gastprofessor im Masterstudiengang Fine Arts an der ECAL. Seit 2023 ist er Teil des Zürcher Redaktionskollektivs PROVENCE, innerhalb dessen er einen wöchentlichen Newsletter sowie ein jährlich erscheinendes Magazin publiziert, Ausstellungen organisiert und im Bereich des unabhängigen Publizierens tätig ist. Seine Texte erschienen unter anderem in Texte zur Kunst, Frieze und Conceptual Fine Arts.